Headerbild Brennlust Über uns

Keine Story, einfach nur BRENNLUST


Ein traditionelles Handwerk in jungen Händen,
inmitten malerischer Landschaften, zwischen dem Hegau und dem Bodensee.

Viele kennen dieses Gefühl - man steht inmitten der Natur und kommt zur Ruhe - und nach vollbrachter Arbeit, z.B. dem Ernten von Früchten, deren Reifeprozess man von Frühling bis Herbst verfolgt hat - verbreitet sich eine tiefe Entspannung und Zufriedenheit. Dieses Gefühl ist der Grund, weshalb ich eine Ausbildung zur Brennerin absolviert habe und in meine Heimat nach Wahlwies - ein Örtchen zwischen dem Hegau und dem Bodensee, zurückgekehrt bin. Diese Region ist nicht nur eine wunderschöne Landschaft zum Betrachten und Verweilen, sondern auch eine prädestinierte Gegend um diesem Gefühl nachzugehen.

Gebrannt wird bei uns auf dem Hof seit Jahrzehnten - das Brennhandwerk wurde mir sozusagen bereits in die Wiege gelegt - die Lust am Brennen flackerte über mehrere Jahre, bis sie sich schließlich 2012 entfachte und ich mich mit dem Brennen intensiv auseinandersetzte.

Die Freude am Verkosten neuer Produktkreationen, das Tüfteln an neuen Rezepturen, gepaart mit der Faszination für das traditionelle Handwerk des Brennens macht diesen Beruf zu einer wahren Freude.

Es gibt keine aufregende Geschichte oder ein geheimnisvolles Rezept, das auf einem Dachboden gefunden wurde. Wir haben einfach Freude daran, leckere, authentische Destillate zu erzeugen.

Es braucht keine abenteuerliche Geschichte. Es braucht eigentlich nur Brennlust.

Die Williams-Christ-Birne - Brennlust - Destillerie & Events
Die Williams-Christ-Birne - Brennlust - Destillerie & Events

Jahrzehntelange Erfahrung,
die im Generationenwechsel nicht verloren geht.

Auf unserem Hof wird nun in 4. Generation gebrannt. Ich habe das große Glück, dass ich von den langjährigen Erfahrungen meines Vaters Otto profitieren darf und über die Schultern schauen kann. Mein Vater selbst hatte dieses Glück nicht, denn mein Opa ist leider sehr früh gestorben, bevor er dieses traditionelle Brennhandwerk an meinen Vater hätte übergeben können.

Mein Vater hat sich damals das Brennen selbst beigebracht: Mit Fachliteratur und pedantischem Anspruch an Qualität hat er sich ans Werk gemacht und von Beginn an sehr gute Edelbrände hergestellt. Zusammen mit meiner Mutter Brigitte haben sie das Destillat-Sortiment erweitert, erfolgreich an Prämierungen teilgenommen und immer wieder in diesen Betriebszweig investiert.

Was meine Eltern "nebenher" als leidenschaftliches Hobby aufgebaut haben, darf ich heute im Vollerwerb weiterführen. Ein Grundstein auf dem sich sehr gut bauen lässt. Vielen, vielen Dank.

Andrea Koch beim Schnaps brennen - Brennlust - Destillerie & Events
Beobachten und agieren, beim Brennen braucht man Zeit und Geduld - Brennlust - Destillerie & Events

Der eigene Anspruch


Meine Philosophie
und was mich von einer Industriebrennerei unterscheidet.

Häufig werde ich von Freunden und Bekannten um eine fachkundige Meinung gebeten, wenn es darum geht, mitgebrachte oder neuentdeckte Spirituosen zu verkosten und zu bewerten. Immer wieder freut es mich, dass die Qualität und der Reichtum an unterschiedlichen Spirituosen in den letzten Jahren wieder zugenommen hat. Gleichzeitig erkenne ich bei den Endverbrauchern eine große Unsicherheit und Unwissenheit, wenn es darum geht, Spirituosen einzukaufen und bei der Verkostung zu bewerten.

Was die BRENNLUST Destillerie von einer Industriebrennerei unterscheidet, liegt klar auf der Hand: Die Produktion spielt sich in Kleinstmengen ab, sodass wir bei unseren Produkten von max. 150 Flaschen pro "Batch" (eine Charge, bzw. ein Brandvorgang) sprechen können. Ein weiterer, mir persönlich der wichtigste Unterschied, liegt in der Produktion: Alle Waren werden von meiner Familie und mir persönlich beschafft, geprüft und gemeinsam mit unseren brennlustigen Helfern in Handarbeit weiterverarbeitet. Die Rezepturen, nach denen wir brennen, wurden von uns selbst, teils über mehrere Monate, kreiert.

Die Basis meiner Produkte - hochwertige, vollreife Früchte, Gewürze jeglicher Art, teils aus eigenem Anbau - erlauben es auf unnötige Zuckerung meiner Destillate zu verzichten, oder mit zusätzlichen Aromastoffen "nachzuhelfen", wie es in manch anderen Brennereien der Fall ist. Dadurch kann ich einen unverfälschten Geschmack garantieren - überzeugen Sie sich selbst!

Andrea Koch
Ihr Brennerin

Der Flaum von Quitten wird bei uns von Hand entfernt - Brennlust - Destillerie & Events
Der Flaum von Quitten wird bei uns von Hand entfernt - Brennlust - Destillerie & Events

Familienbetrieb in 4. Generation

Unseren Betrieb führen wir ohne Mitarbeiter. Meine Eltern Otto und Brigitte arbeiten zum Glück noch komplett mit. Selbst während der Erntezeit haben wir lediglich Erntehelfer aus dem eigenen Familien- und Freundeskreis.

Produktion in Kleinen Chargen & sorgfältiger Handarbeit

Die Produktion unserer Destillate und Liköre findet bei uns auf dem Hof Eigenleistung statt. Durch die aufwendige Handarbeit (z.B.  Schälen von Zitrusfrüchten) können wir nur kleine Chargen herstellen. Auch wenn dies mehr Arbeit bedeutet, können wir dadurch ein 100 % natürliches, authentisches Getränk garantieren.

Verzicht auf Abrundungszucker in unseren Destillaten

In unseren Destillaten befindet sich keinerlei Abrundungszucker. Uns ist ein ehrliches, vollkommen authentisches Destillat besonders wichtig. Abrundungszucker ist leider keine deklarationspflichtige Angabe, im Gegenteil: Leider dürfen wir den Verzicht auf Abrundungszucker auf unseren Etiketten nicht deklarieren!

Authentische, traditionelle Herstellungsweise

Wir verarbeiten ausschließlich 100 % natürliche, authentische Zutaten. Wir setzen etwa einen Johannisbeerenlikör auf frischen, reifen Schwarzen Johannisbeeren an, so wie es auch vor 100 Jahren gemacht wurde. Einfacher und billiger wäre es, natürliches Johannisbeerenextrakt, bzw. -aroma mit Alkohol zu mischen. Wir finden das nicht authentisch, daher finden Aromastoffe und Extrakte keinen Platz in unserem Haus.

Eigener, kleiner Obstbaubetrieb mit 2 Hektar

Wir haben ca. 2 Hektar Obstbau, was hier am Bodensee sehr klein ist. Das meiste davon sind Äpfel, Birnen und Quitten, aber auch Steinobst wie Kirschen, Mirabellen, Zwetschgen, Löhrpflaume und Zibarte bauen wir selbst an. Derzeit stellen wir teilweise von Tafelobst auf Streuobst um. Alte Sorten finden Platz, die gegenüber Krankheiten resistenter sind und dadurch weniger Pflanzenschutz mittel Spritzmittel benötigen.

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